Kühnemannstraße
Reinickendorf, Berlin
Jahr: 2022 – dato
Größe: 2.000 m² BGF Neubau
Multifunktionswohnheim: Vorfertigung trifft auf soziale Nachhaltigkeit
Die Heinz Krumme AG plant den Neubau eines Multifunktionswohnheims in der Kühnemannstraße 1–9 / Provinzstraße 35–38. Es ersetzt das bestehende Wohnheim für Menschen in Notsituationen, das derzeit in einem Behelfsbau aus den 1990er Jahren untergebracht ist. Zudem bietet es Wohnraum für Auszubildende und Mitarbeiter der Heinz Krumme AG.
Die Grundstruktur basiert auf Clustern aus sechs Raumeinheiten, die funktionale Wohngruppen bilden und über einen Laubengang erschlossen werden. So entstehen keine innenliegenden Flure oder fensterlosen Räume, sondern eine ausgewogene Balance zwischen Gemeinschaft und Rückzug.
Das Projekt folgt klaren Prinzipien: maximale Vorfertigung mit Holz, minimaler Materialeinsatz und konsequente Kreislaufwirtschaft. Module in 2D-Flächenbauweise beschleunigen den Bauprozess. Vorgefertigte Badzellen werden direkt in den Rohbau integriert. Die Oberflächen bleiben unverkleidet und teils holzsichtig. ELT-Leitungen werden auf Putz geführt, der Estrich in Sichtqualität ausgeführt. Diese Reduktion vereinfacht nicht nur den Bau, sondern auch die Nutzung und Instandhaltung.
Um Bodenversiegelung zu minimieren und den Fundamentbau zu beschleunigen, wird das Gebäude aufgeständert. So entstehen zusätzliche Versickerungsflächen und geschützte Räume für die Fauna. Die Dachflächen werden intensiv begrünt und tragen zur ökologischen Qualität des Projekts bei.
Die Bauwirtschaft verursacht einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen und des Abfallaufkommens. Nachhaltiges Bauen erfordert daher ein radikales Umdenken und Vereinfachung auf allen Maßstäben – nachhaltig, wirtschaftlich und an den realen Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet.
Kühnemannstraße
Reinickendorf, Berlin
Jahr: 2022 – dato
Größe: 2.000 m² BGF Neubau
Multifunktionswohnheim: Vorfertigung trifft auf soziale Nachhaltigkeit
Die Heinz Krumme AG plant den Neubau eines Multifunktionswohnheims in der Kühnemannstraße 1–9 / Provinzstraße 35–38. Es ersetzt das bestehende Wohnheim für Menschen in Notsituationen, das derzeit in einem Behelfsbau aus den 1990er Jahren untergebracht ist. Zudem bietet es Wohnraum für Auszubildende und Mitarbeiter der Heinz Krumme AG.
Die Grundstruktur basiert auf Clustern aus sechs Raumeinheiten, die funktionale Wohngruppen bilden und über einen Laubengang erschlossen werden. So entstehen keine innenliegenden Flure oder fensterlosen Räume, sondern eine ausgewogene Balance zwischen Gemeinschaft und Rückzug.
Das Projekt folgt klaren Prinzipien: maximale Vorfertigung mit Holz, minimaler Materialeinsatz und konsequente Kreislaufwirtschaft. Module in 2D-Flächenbauweise beschleunigen den Bauprozess. Vorgefertigte Badzellen werden direkt in den Rohbau integriert. Die Oberflächen bleiben unverkleidet und teils holzsichtig. ELT-Leitungen werden auf Putz geführt, der Estrich in Sichtqualität ausgeführt. Diese Reduktion vereinfacht nicht nur den Bau, sondern auch die Nutzung und Instandhaltung.
Um Bodenversiegelung zu minimieren und den Fundamentbau zu beschleunigen, wird das Gebäude aufgeständert. So entstehen zusätzliche Versickerungsflächen und geschützte Räume für die Fauna. Die Dachflächen werden intensiv begrünt und tragen zur ökologischen Qualität des Projekts bei.
Die Bauwirtschaft verursacht einen erheblichen Anteil der CO₂-Emissionen und des Abfallaufkommens. Nachhaltiges Bauen erfordert daher ein radikales Umdenken und Vereinfachung auf allen Maßstäben – nachhaltig, wirtschaftlich und an den realen Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet.